Französisch

Ähnlich wie in Englisch, werden auch in Französisch die Schüler:innen mündlich zunächst nach dem Prinzip der Nachahmung vom Hören zum Nachsprechen angeleitet. Lieder, Spiele, Reigen, einfache Gedichte und fortlaufend erzählte Geschichten vermitteln Klang und Rhythmus der französischen Sprache. In Form von kleinen Gesprächen, werden erste Wortschatzkenntnisse aktiv angewendet. Im 4. Schuljahr beginnt das Schreiben und Lesen meist von Inhalten aus den ersten drei Schuljahren. Die erste Lektüre kann jetzt von der Lehrkraft zunächst erzählt und dann gemeinsam gelesen werden.

Die Aussprache, der Wortschatz und die ersten Grammatikeinheiten sind Inhalte, die in steigendem Maße an die Schüler:innen herangebracht werden sollen. Neben der Vermittlung der richtigen Aussprache, prägen auch Rechtschreibübungen das Unterrichtsgeschehen. Der Wortschatz und die Sprechübungen werden nach Möglichkeit so aufgebaut, dass sie der Umwelt, den Interessensgebieten und zugleich der Wesensart des Kindes entsprechen. Dies trifft auch auf die Wahl der Lektüren zu. Im Laufe der Mittelstufe wird der Wortschatz erweitert und das Ausdrucksvermögen gestärkt. Die Grundgrammatik sollte bis zum Ende der Mittelstufe beherrscht werden. Wortschatzarbeit und Redeanlässe sind neben der Literaturarbeit in zunehmendem Maße anspruchsvoller, entsprechend der Entwicklung der Jugendlichen.

Inhaltlich stehen in der Oberstufe zunächst Biographien auf dem Lehrplan. Der Wortschatz wird weiterhin erweitert und die Grammatikkenntnisse vertieft. Weiterhin soll die Wahl der Lektüre der Grundstimmung der Jugendlichen Rechnung tragen. Präsentationen, die die eigene Ausdrucksfähigkeit stärken. Es werden neben den literarischen Inhalten auch landeskundliche Themen erarbeitet. Ziel sollte es sein, dass in jeder Klassenstufe die Ausdrucksfähigkeit in zunehmendem Maße gefördert und gefordert wird.